Legastheniezentrum (PTZ)
Unsere Geschichte:
Im Jahre 1975 wurde in der Jugenddorf-Christophorusschule Oberurff begonnen, ein Konzept zur Förderung von lese-rechtschreibschwachen Gymnasiasten zu entwickeln. Ausgangspunkt war die Überlegung, dass die Legasthenie nicht als isolierte Lern-Leistungsstörung zu begreifen ist, sondern die Kinder in ihrer gesamten Weiterentwicklung gefährdet sind. Nach Überprüfung durch die Hessischen Kultus- und Sozialminister wurde unsere Einrichtung 1977 staatlich anerkannt.
Unsere Konzeption:
Regelunterricht im Klassenverband teil, erhalten dort ihren Notenschutz und Nachteilsausgleich sowie methodisch-didaktische Unterstützung. Legastheniespezifische Förderung erfolgt am Nachmittag einzeln oder in Kleingruppen, orientiert an den jeweiligen Defiziten. Persönlichkeitsstabilisierende Elemente erleben unsere Kinder über die Teilnahme am breit gefächerten Freizeitangebot.Unsere Kinder:
Zur Zeit werden 78 Jungen und Mädchen, beginnend ab Klasse 5 (Gymnasium oder Realschule) bis in die Oberstufe betreut.
Ihre Probleme beschränken sich in den meisten Fällen nicht allein auf Defizite beim Lesen und Schreiben. Bei Anfragen für Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihrer Leistungsdefizite (Legasthenie) und weiterer Auffälligkeiten von einer seelischen Behinderung bedroht sind, wird den Eltern die Kontaktaufnahme mit dem für sie zuständigem Jugendamt geraten, um die dortigen Möglichkeiten der Hilfe abzuklären.
Ihre Probleme beschränken sich in den meisten Fällen nicht allein auf Defizite beim Lesen und Schreiben. Bei Anfragen für Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihrer Leistungsdefizite (Legasthenie) und weiterer Auffälligkeiten von einer seelischen Behinderung bedroht sind, wird den Eltern die Kontaktaufnahme mit dem für sie zuständigem Jugendamt geraten, um die dortigen Möglichkeiten der Hilfe abzuklären.


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